So verbringen Kinder in Kenia ihre Ferien

"In den Ferien helfe ich meinen Eltern im Laden"

Über Ferien freuen sich wahrscheinlich alle Kinder auf der ganzen Welt gleichermaßen. Was sie in ihrer freien Zeit jedoch unternehmen, ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich. In Kenia zum Beispiel steht Lesen hoch im Kurs.

10. August 2018
Jan Chesetto, 11 Jahre: Ich gehe gerne zur Schule, weil ich hier zu essen bekomme. Wenn ich nicht zur Schule gehe, bin ich oft in der Kirche, wir beten und singen da. Glücklicherweise wohne ich in der Nähe der Schule. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder.

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Vor einigen Monaten war Nadim Ammann, Referatsleiter Weltkirche im Erzbistums Köln, in Kenia unterwegs. Zusammen mit dem damaligen Generalvikar Dr. Dominik Meiering und weiteren Teilnehmern lernte er die Kirche in dem ostafrikanischen Land kennen. Das Erzbistum Köln unterstützt dort verschiedene Einrichtungen.

Die Reisegruppe besuchte außerdem Schulen in den Pfarreien. Schnell kam Ammann mit den Jugendlichen ins Gespräch. Die Mädchen und Jungen erzählten von Ferien und Freizeit – und von ihren Traumjobs. In Kenia dauern die Schulferien zwei Monate von November bis Dezember.

> Reisetagebuch aus Kenia

Diözesanstelle Weltkirche/Weltmission

Nadim Ammann (r.) während seines Besuchs in Kenia neben Martin Kivuva, Erzbischof von Mombasa

Die Diözesanstelle Weltkirche/Weltmission ist zuständig für die weltkirchlichen Kontakte des Erzbistums Köln. Die Diözese öffnet sich so für den Austausch mit anderen Ortskirchen und lässt das geschwisterliche Miteinander in Partnerschaften nach Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa erlebbar werden. Eine Vielzahl von Initiativen haben in Köln ihren Ausgang genommen, zum Beispiel das Bischöfliche Hilfswerk Misereor.