KFG - Keine Angst vor Kooperationen

Keine Angst vor Kooperationen

Text: Markus Möhring (Stellv. Schulleiter, Kardinal-Frings-Gymnasium, Bonn)

Der bekannte Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Prof. Harald Lesch weist in seinem - gemeinsam mit Klaus Kamphausen – verfassten Buch „Die Menschheit schafft sich ab“ auf zwei wichtige Prinzipien der Evolution hin. Ich zitiere:

Wettbewerb

1: „Wettbewerb erzwingt Anpassung an sich verändernde Umstände. Der Wettbewerb ist der Antriebsmotor des Lebens. Ohne ihn könnte sich nichts entwickeln und es gäbe keinen Fortschritt. Das ist auch der Grund dafür, dass niemals zwei genau gleiche Organismen einer Art auftreten. Es gibt immer kleine und kleinste Variationen unter den Vertretern einer Spezies (…).“

Kooperation

2: „Kooperation ist ein ebenso wichtiges Prinzip der Evolution wie Wettbewerb. Hier geht es nicht um survival of the fittest. Es geht darum, sich gemeinsam die Möglichkeit zu verschaffen, dass es weitergehen kann. Evolution bedeutet, dass die gesamte Natur, Umwelt und Lebewesen, dynamisch so miteinander wechselwirken, dass das Leben weitergeht. Wenn einer alles auffrisst, ist das Spiel zu Ende. Co-Evolution ist eben genau das Gegenteil von survival of the fittest. Das System muss in einem dynamischen Gleichgewicht bleiben, nicht in einem stationären, denn das bedeutet das Ende.“

Schulen stehen heutzutage in einem vieldimensionalen Wettbewerb

Schulen stehen heutzutage in einem vieldimensionalen Wettbewerb. Eltern schauen sehr genau hin, wenn es um die Entscheidung geht, welcher weiterführenden Schule sie ihr Kind anvertrauen möchten. Die Schule soll wohnortnah sein, gut ausgestattet, mit kompetenten Lehrkräften, und mit möglichst vielen attraktiven außerschulischen Angeboten und AGs. Dies ist nur eine kleine Auswahl. Die Wünsche und Vorstellungen der Eltern im Jahr 2019 sind nicht mehr die gleichen wie im Jahr 1970. Schulen haben gelernt, sich daran anzupassen. Ist man mehr oder weniger die einzige Schule in einem weiten Einzugsgebiet sind die Herausforderungen andere als zum Beispiel in der Bundesstadt Bonn. Hier gibt es eine große Zahl von Schulen auf engstem Raum mit zugleich hoher Ersatzschuldichte.

 

Eltern legen Wert auf eine gute Ausbildung ihrer Kinder im MINT-Bereich.

Oft legen Eltern Wert auf eine gute Ausbildung ihrer Kinder im MINT-Bereich. Lehrpläne mögen identisch sein, die Klausuren im Zentralabitur sind es auch. Mit engagierten Lehrkräften sowie exzellenter experimenteller und digitaler Ausstattung gelingt es an den erzbischöflichen Schulen, unsere Schüler_innen für MINT-Themen zu begeistern, auch wenn man als Schule nicht das Zertifikat MINT-freundlich oder MINT-EC trägt. Wechselseitiger Austausch zwischen den Lehrkräften an unseren Schulen in den verschiedenen Ausprägungsformen, von der Material-Weitergabe aus Fortbildungen bis hin zur kollegialen Hospitation, erlaubt es, dass nicht Jede_r alles selbst neu entwickeln muss. Es gilt aber der Grundsatz: Auch für die engagierteste Lehrkraft hat der Tag nur 24 Stunden. In einem sich dynamisch entwickelten Fach wie der Biologie ist es kaum noch möglich, die Menge an neuen Themen im Blick zu behalten.

Inhalte und Lerntechniken

Es ist selbstverständlich, dass wir unseren Schülern Inhalte und Lerntechniken mitgeben, um für das Leben nach dem Abitur gerüstet zu sein. Was ist dazu nötig? Nehmen wir den Bereich der molekularen Genetik, oft verknüpft mit biomedizinischen Aspekten. Soll man sich auf die priorisierten und fokussierten Inhalte, die für das Zentralabitur vorgesehen sind, beschränken? Oder ist es nicht eher wünschenswert, unsere Schüler zu befähigen, zu den künftigen existenziellen Fragen eine Meinung zu haben bzw. über Strategien zu verfügen, wie man sich kundig machen und zu einem begründeten Urteil kommen kann! Wer entscheidet denn künftig darüber, ob z.B. eine  Widerspruchslösung bei der Neuregelung eines Organspendegesetzes eingeführt wird oder nicht, ob mit der CRISPR/Cas-Technik behandelte Embryonen zu Designerbabys führen oder nicht und ob wir das wollen sollen? Zwar berichten in den Anhörungsverfahren Experten den Politikern, in Gremien wie dem Bundestag oder dem Landtag und in der Gesamtbevölkerung sind Naturwissenschaftler aber in der Minderheit. Der mündige Bürger, Demokratieerziehung, - all das wird in den Schulen Grund gelegt. Auch eine solche Grundlegung erfordert Gelingensbedingungen, und vor allem Zeit, im Unterricht und in der Vorbereitung. Und die Lehrkraft, die neben Korrekturen, Klassenleitung, Fortbildungen und anderen Tätigkeiten ihre Ressourcen schwinden sieht, mag sich fragen, wie sie denn das Wünschenswerte, aber nicht ausdrücklich an bestimmte vorgegebene Inhalte Gebundene, denn auch noch vermitteln soll bzw. sich selbst erst einmal aneignen soll. Geht man um 19 Uhr ins Domforum zu dem spannenden Vortrag „Hirntod und Organtransplantation – Eine ethische Orientierung“ von Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff oder führt man das wichtige Elterngespräch oder korrigiert man endlich die LK-Klausur?

Es geht nicht um den Wettbewerb zwischen den Lehrkräften

Es geht nicht darum, dass zwischen den Lehrkräften einer Schule ein Wettbewerb (Erstes Prinzip der Evolution nach Prof. Lesch, s.o.) ausgetragen wird, wer die meisten „Päckchen“ tragen kann, wer neben seinen vielfältigen Aufgaben sich auch noch um die Erarbeitung neuer Inhalte und Unterrichtsreihen kümmern kann, um der bewährten Unterrichtsreihe, die man seit Jahren erfolgreich durchführt, etwas Neues gegenüber zu stellen.

Ressourcen

Hier kommt das zweite Prinzip der Evolution zum Tragen, das der Kooperation. Es beginnt innerschulisch. Kollegen, die Ressourcen haben, um eine neue Unterrichtsreihe o.ä. zu entwickeln, sollten das nicht für sich alleine tun, sondern sie mit den Fachkollegen teilen. Man entwickelt eine Austauschplattform: uneigennützig, freiwillig, kooperativ!

Die Ressourcen sind aber dennoch begrenzt. Daran kommt man nicht vorbei. Kooperation kann aber auch außerschulisch erfolgen. So wie man den Nutzen, die Motivation eines Unterrichtsprojekts an einem außerschulischen Lernort (Zoo, Museum, Forschungseinrichtung, Experimentallabor etc.) zu schätzen gelernt hat, so erweist sich eine Kooperation der Schule mit einem geeigneten Partner oft als Segen. Schule und hier Unterricht im MINT-Bereich entwickelt sich weiter, und zwar nicht nur von oben nach unten, vom Partner aus der Industrie oder der Universität zur Schule, sondern auch von unten nach oben, von der Schule zum Kooperationspartner.

 

Im IT-Bereich mit dem lokalen EDV-Unternehmen

Am KFG in Bonn kooperieren wir im MINT-Bereich gleich mit mehreren Partnern. Im IT-Bereich mit dem lokalen EDV-Unternehmen amcm. Sie half uns z.B. beim Aufbau einer Roboter-AG. Auszubildende des Unternehmens kamen in die Schule und mit deren Hilfe lernten unsere Schülerinnen Lego-Mindstorms-Roboter zu bauen und so zu programmieren, dass diese sich ferngesteuert bewegen lassen und beispielsweise Hindernisse „sehen“ oder auf Geräusche reagieren können. Die Anfrage bei den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe löste eine Interessenslawine ungeahnten Ausmaßes aus. Schließlich musste das Angebot auf die Stufe 6 konzentriert und ein Losverfahren zur Teilnahme eingesetzt werden. Das Beispiel zeigt, wie die eigenen Lehrkräfte entlastet werden und neue bereichernde Angebote aufgebaut werden konnten. Inzwischen wird die AG von eigenen Schülern federführend geleitet. Auch die vielen bekannten Roberta-Workshops wurden mit Unterstützung der Firma amcm ermöglicht. Die Fortgeschrittenen können später Praktika im Unternehmen durchführen, und prüfen, ob ein späterer Beruf im IT-Bereich zu ihrem Profil passt.

Mit der Firma Kautex Maschinenbau decken wir die Technik-Komponente ab. Betriebsbesichtigungen und Praktika stehen im Vordergrund. Die Steyler Ethik Bank führt mit unseren Schüler_innen der 8. Klassen praktische Anwendungsstunden zur Zinsrechnung anhand von Beispielen aus dem Bankwesen im Fach Mathematik durch.

Departments für Biologie der Universität zu Köln

Am weitesten fortgeschritten ist unsere Kooperation mit der Fachdidaktik Biologie des Departments für Biologie der Universität zu Köln. Im Rahmen der neuen Bachelor- und Master Lehramtsstudiengänge können die Studierenden schon vom zweiten Semester an erste Erfahrungen mit dem Unterrichten von Schulklassen sammeln. Ermöglicht wird dies durch die Kooperation der Fachdidaktik Biologie der Universität zu Köln mit 15 Gymnasien und Gesamtschulen, sowie 15 außerschulischen Lernorten Kölns und der Umgebung. Die Studierenden lernen dabei Umweltzentren, Schülerlabore, Naturkundemuseen oder die Grüne Schule Flora im Botanischen Garten Köln von einer neuen Seite kennen. Bereits vom zweiten Semester an hospitieren die angehenden Biologielehrer/innen an einem dieser außerschulischen Lernorte, um dann ein eigens dafür vorbereitetes biologisch-naturwissenschaftliches Lehrprojekt mit Schülern durchzuführen.

Als Lehrer_in am KFG hat man nur einen Gewinn von dieser Kooperation. Vor Ort übernehmen die Studierenden alles Weitere, und so konnten unsere Schüler mit Gummistiefeln im Fluss erfolgreich die Gewässergüte der Urft anhand der gesammelten Lebewesen bestimmen. Alle Materialien, von Netzen, Sieben, Pinseln, Binokularen etc. angefangen bis zu den Arbeitsblättern, wurden gestellt und waren bestens vorbereitet. Die Stunden wurden in vorbereitenden Einheiten an der Uni von den Studierenden konzipiert und mit der Leitung des Naturzentrums auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Im Schuljahr 2019/20 ist am KFG geplant, mit einer Sek-I-Klasse die Wasserschule in Köln-Porz zu besuchen und mit einem Oberstufenkurs molekulargenetische Untersuchungen im sog. KölnPUB in Frechen durchzuführen. KölnPUB ist ein gemeinnütziger Verein, der für Mittel- und Oberstufenklassen Laborkurse zur modernen Biotechnologie anbietet. Der Verein wird vom zdi (= Zukunft durch Innovation, einer Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen) gefördert, sodass Schulen aus NRW in der Regel die regulären Kosten von 300,-- € pro Kurs nicht selbst tragen müssen. Ein weiterer Gewinn für uns als Schule ist die Netzwerkbildung. Einmal im Jahr treffen sich die mit der FD Biologie kooperierenden Schulen zu einer Kooperationskonferenz. Man tauscht sich mit den Kolleg_innen der anderen Schulen aus, stellt sich als neue Kooperationsschule ggf. selbst vor und lernt andere außerschulische Lernorte, deren Ansprechpartner und aktuelle Projekte kennen. Auch  Studierende sind anwesend.

Schulpraktische Studien // Naturzentrum Nettersheim, Eifel

Mentorin und treibende Kraft dieses Konzepts ist die Leiterin der Fachdidaktik Biologie

Mentorin und treibende Kraft dieses Konzepts ist die Leiterin der Fachdidaktik Biologie. Frau Monika Pohlmann ist eine ehemalige Kollegin der Liebfrauenschule Köln und weiß sehr gut, wie die Wirklichkeit an Schulen aussieht, aber auch was künftige Biologielehrer lernen sollten.  Neben diesen schulpraktischen Studien der Studierenden, von denen unsere Schüler_innen profitieren, hat Frau Pohlmann auch das Forum Fachdidaktik Biologie ins Leben gerufen. So konnte das KFG mit interessierten Schülerinnen in 2018 das Thema „Evolutionstheorie vs. Kreationismus“ anhand von vier Vorträgen vertiefen sowie im Rahmen des sog. Kolloquiums an einem Vortrag zum Thema "Der genmodifizierte Mensch: Gentherapie beim Menschen - Mit Gentaxi, Genschere und Co" von Frau Dr. Abramowski-Mock teilnehmen. Da die Biologie-Studierenden der Uni-Köln auch von den verschiedenen Initiativen der Stiftung Wissen der Sparkasse KölnBonn profitieren, kam das KFG in den letzten Jahren mehrfach in den Genuss, das sog. MINTmobil zu Gast zu haben. Das MINTmobil ist eine Initiative der Stiftung Wissen zur Unterstützung der naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer (aller Schulformen) und zur Förderung der Praxiserfahrung von Lehramtsstudierenden (hier eben der Uni Köln). Ziel der Initiative ist, den Schulunterricht mit lehrplanbezogenen Forscherprojekten zu unterstützen und den Wissenstransfer zwischen Schule und Universität zu fördern. Im Rahmen des Konzepts „Gesellschaft trifft Wissenschaft“ hatte das KFG z.B. im Jahr 2016 die Gelegenheit das Thema „Social Freezing“ zu bearbeiteten. In diesem Jahr wird das KFG an einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Gute Gene auf Rezept? Chancen und Risiken der Gentherapie“ teilnehmen. Daran wird mit Frau Prof. Dr. Christiane Woopen, der Leiterin der Forschungsstelle Ethik der Uniklinik Köln und ehemaliges Mitglied im Nationalen Ethikrat, auch eine ehemalige Schülerin der LFS Köln teilnehmen.

Kontakte mit Bonner Institutionen

Bereichernd ist es aber auch, wenn man selbst als Lehrer an Projektarbeiten der Universität aktiv mitmachen darf. Im Rahmen eines Projekts zur Expertise-Forschung zum Pedagogical Content Knowledge (PCK) von Lehrkräften im Rahmen der Förderung von Bewertungskompetenz im Biologieunterricht nahmen Biologielehrer_innen von Gymnasien und Gesamtschulen an einer Fortbildung von April 2015 bis Januar 2016 teil. Der Untersuchung liegt die Forscherfrage zugrunde, über welches fachdidaktische Wissen Lehrkräfte im Fach Biologie zum Thema „Ethisches Bewerten“ verfügen und wie es sich über Interventionen, Unterrichtserfahrung und –reflexion differenziert. Während der Fortbildungstage wurden auf dem Stand der aktuellen Forschung in interaktiven Bezügen Kompetenzen zur Vermittlung von Bewertungskompetenz erworben. Am biomedizinischen Kontext Leihmutterschaft wurde fachdidaktisches Wissen gezeigt und erweitert sowie ein Unterrichtsszenario analysiert. Im weiteren Verlauf wurden Unterrichtsmodelle zum Thema in der Praxis, z.B. anhand einer Unterrichtsreihe mit einem Kurs im KFG, erprobt. Die Mitarbeit wurde von mir nicht als Arbeit empfunden. Es war eher ein Problem der zeitlichen Ressourcen: Konnte man sich zu den festgelegten Einheiten frei machen oder standen schulische Termine dem entgegen. Der Gewinn war die gewonnene Sicherheit in einem spannenden Thema sowie die Möglichkeit des Kontaktes zu gleichgesinnten Kolleg_innen, von denen ich noch heute profitiere, sowie der gewonnene Mut und vielleicht auch die Vorfreude darauf, künftig an anderen Themen „Ethisches Bewerten“ in Kursen einzuüben.

Parallel versuchen wir unsere Kontakte mit Bonner Institutionen zu verstärken. Im Februar 2019 nehmen wir z.B. an der Veranstaltung „Homo sapiens 2.0 - die Genschere CRISPR/Cas9 Funktionsweise und (mögliche) Anwendungen in Grundlagenforschung und Medizin" aus der Reihe „Forschung an die Schule“ des Bonner Forum Biomedizin teil. Bereits zweimal nutzten wir die Veranstaltungsreihe SCIENCE ON der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG in der Bundeskunsthalle Bonn. In Form eines Talks mit Cécile Schortmann, der aus dem TV bekannten Moderatorin, diskutieren und beleuchten jeweils vier hochrangige Experten ein Thema. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht. Im November 2018 besuchten wir den Talk zum Thema „Hirnforschung – Was können wir wissen?“, im Dezember 2017 behandelte der Talk das Thema „Genome Editing - Wird das Leben neu buchstabiert?“.

Bereicherung des schulischen MINT-Lebens

Außerschulische Lernorte und Kooperationen mit außerschulischen Partnern sind eine deutliche Bereicherung des schulischen MINT-Lebens. Sie sind attraktiv für unsere Schüler_innen, stellen zumeist eine Entlastung dar, bei zugleich enormen Gewinn für unsere Schüler. Angst braucht man nicht davor zu haben! Alleine die Tatsache, einmal von Experten oder Studierenden an einem außerschulischen Lernort etwas präsentiert zu bekommen, hat einen großen motivierenden Effekt. Wenn dann, wie bei der Kooperation mit der FD Biologie solche Projekte keine Einzelaktionen bleiben, sondern mehr oder weniger regelmäßig stattfinden, haben nach einer Schule suchende Eltern den Eindruck, dass ihre Kinder am KFG sehr gut aufgehoben sind. Von solchen Aktionen berichten die Kinder lebhaft und ohne drängendes Nachfragen ganz von alleine zu Hause und immer begeistert. Was kann es Schöneres geben?

Markus Möhring (Stellv. Schulleiter, Kardinal-Frings-Gymnasium, Bonn)