Vorbilder und Schutzherren
Vorbilder und Schutzherren
Vorbilder und Schutzherren
Vorbilder und Schutzherren

Vorbilder und Schutzherren Unsere Hauspatrone

Hauspatrone des Kölner Priesterseminars

Das Priesterseminar hat drei Seminarpatrone:

  • Hl. Petrus Canisius, der in Köln die erste Gemeinschaft von Jesuiten innerhalb Deutschlands gegründet und viel für eine gute Ausbildung junger Priester gewirkt hat,
  • Hl. Philipp Neri (der große Seelsorger Roms im 16. Jh.) und
  • Hl. Johannes Nepomuk (der das Beichtgeheimnis bewahrt hat und dafür in Prag in der Moldau ertränkt wurde).

Petrus Canisius

Petrus Canisius (1521-1597),
der "zweite Apostel Deutschlands nach Bonifatius" (Leo XIII.), wohnte während seines Studiums in Köln bei St. Gereon und feierte in der Kirche des Klosters Groß-Nazareth auf dem heutigen Seminargelände seine Primiz. Er war der erste Jesuit aus dem deutschen Sprachraum. Als Theologe auf dem Konzil von Trient, als Gesprächspartner von Fürsten und Bischöfen, als unermüdlicher Prediger und Lehrer des Volkes legte er den Grund für eine Erneuerung der deutschen Kirche. Seine drei Katechismen erlebten bereits vor seinem Tode 200 Auflagen.

Philipp Neri

Philipp Neri (1515-1595),
gilt als Erneuerer der Seelsorge in Rom in der Zeit des Trienter Konzils und als Gründer des Oratoriums. Seine neuen Seelsorgsmethoden waren Kinderpredigt, geistliche Lieder in der Volkssprache, Wallfahrten und geistliche Übungen. Durch sie und nicht zuletzt durch seinen Humor erlangte er großen Einfluß auf das Volk wie auf bedeutende Persönlichkeiten seiner Zeit.