Antragsbearbeitung

In der Diözesanstelle Weltkirche - Weltmission werden jährlich 2.500 - 3.000 Hilfsbitten aus der ganzen Welt registriert. Antragsteller ist z.B. ein Ortspfarrer, eine Ordenskongregation oder der Bischof stellvertretend für die Diözese. Die Vielfalt der Projektanfragen reicht vom Fahrrad für einen Katechisten bis zum großen internationalen Kirchlichen Radiosender auf den Philippinen (Radio Veritas Asia).

 

Jeder Antrag wird von den Sachbearbeitern der Diözesanstelle sorgfältig geprüft. Projekte werden nur dann zur Unterstützung vorgeschlagen, wenn aussagekräftige Unterlagen vorliegen (ausführliche Beschreibung des Vorhabens, Baupläne, Kostenvoranschläge, Proforma-Rechnungen, Empfehlung des zuständigen Bischofs oder Ordensoberen). Vorrangig gefördert werden kleine Projekte zum Aufbau einer pastoralen Infrastruktur. Größere Projekte können nur selten unterstützt werden, meist in Ko-Finanzierung mit anderen deutschen Diözesen und den Kirchlichen Hilfswerken, mit denen die Diözesanstelle eng kooperiert.

Die geprüften Anträge werden in regelmäßigen Abständen einem vom Erzbischof berufenen Entscheidungs-Gremium zur Bewilligung unterbreitet. Für die bewilligten und überwiesenen Mittel erstellen die Partner einen Verwendungsnachweis. Dadurch und durch weiteren Informationsaustausch über das jeweilige Projekt bleiben die Mitarbeiter der Diözesanstelle Weltkirche - Weltmission in regem Kontakt mit den Partnern in vielen Ländern der Welt. In seltenen Fällen nur können die Mitarbeiter der Diözesanstelle Weltkirche - Weltmission Projekte vor Ort ansehen. Dafür kommen viele Partner persönlich, um ihr Anliegen vorzustellen oder sich nach Abschluss eines Projektes persönlich für die Hilfe zu bedanken.