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Ausbildung zum Diakon

Die Ausbildung am Erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln geschieht berufsbegleitend. Sie dauert insgesamt sechs Jahre. Der Aufnahme in die Ausbildung geht ein Interessentenkreis voraus. In die nebenberuflichen Ausbildungsgänge, sind eingeschlossen

  • die vorbereitende Phase (Probejahr) zur sorgfältigen Prüfung der Berufung im ersten Jahr
  • zeitgleich beginnend die theologischen Studien über drei Jahre (sechs Semester) mit Abschluss zum Ende des dritten Jahres.
  • Die theologischen Studien, auf wissenschaftlicher Grundlage basierend, sind praxisbezogen und verkündigungstheologisch ausgerichten. Abgeschlossene theologische und pastorale Hochschulstudien werden dem jeweiligen Umfang nach anerkannt.
  • die pastoral-praktische Ausbildung, Diakonatskurs im 4. Jahr
  • die Diakonenweihe am Ende des 4. Jahres
  • der Pastoralkurs im 5. und 6. Jahr

Die Zeitanforderungen im Rahmen der Ausbildungsveranstaltungen für die Diakonanden gliedern sich, neben dem praktisch-diakonischen Einsatz in den Pfarreien, wie folgt:

  • zweimal monatlich Studientage Freitag / Samstag mit Übernachtung
  • ein Studienblock und eine Werkwoche im Jahr
  • ein Exerzitienwochenende pro Jahr
  • in den Schulferien finden in der Regel keine Lehrveranstaltungen statt.

Für die Ehefrauen und Familien der Kandidaten und Diakone gibt es eine eigene Begleitung, wie z.B.

  • Familientag
  • Studientag für die Ehefrauen
  • Gesprächsrunden mit dem Spiritual

Anforderungsprofil: Voraussetzungen für die Ausbildung zum Diakon

  • Engagiertes Leben aus dem Glauben und Mitarbeit in einer Pfarrgemeinde
  • Freude am Glauben
  • Bereitschaft und Fähigkeit, auf Nöte der Menschen einzugehen
  • Bewährung in Ehe, Familie und Beruf bzw. in der Lebensform der Ehelosigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Physische und psychische Gesundheit
  • Abgeschlossene Berufsausbildung

Bewerber zum Diakonat können verheiratet sein oder sich zum Zölibat verpflichten. Das Mindestalter zum Zeitpunkt der Weihe liegt bei 35 Jahren. Die Ausbildung kann nur bis zum 50. Lebensjahr aufgenommen werden.

Bei verheirateten Bewerbern ist das Mittragen der geistlichen Berufung durch die Ehefrau unentbehrliche Bedingung. Die gemeinsame katholische Konfession der Eheleute wird vorausgesetzt. Die Ehefrau muss ausdrücklich der Ausbildung und der Weihe zustimmen.

Die Ausbildung ist ausgerichtet auf den Diakon mit Zivilberuf.

Ein zweiter Blick - Amt ist Dienst

Ausführlicher Filmbeitrag

Ausführlicher Film (ca. 18 Minuten) über die Ausbildung zum Ständigen Diakon am Erzbischöflichen Diakoneninstitut.